Sqwod Evidence / Methodik

Wie wir die Evidenz bewerten

Jeder Sqwod-Evidence-Beitrag folgt derselben Regel: jede Aussage an eine benannte, verlinkte Studie geknüpft — und nach Stärke bewertet. Wo die Evidenz stark ist, sagen wir das; wo sie dünn ist, ebenfalls.

Evidenz-Grade

Stark
Durch mehrere Meta-Analysen oder randomisierte kontrollierte Studien in dieselbe Richtung gestützt. Wir sagen es klar.
Moderat
Echte Evidenz mit Einschränkungen — eine einzelne Meta-Analyse, gemischte Effektstärken oder moderate GRADE-Sicherheit. Wir benennen die Grenzen.
Früh
Vielversprechend, aber ungeklärt — kleine Studien, Tier- oder präklinische Arbeit oder offene Fragen im Studienregister. Als „wird untersucht“ gerahmt, nie als Versprechen.

Quellen-Stufen

Stufe 1 — frei zitieren

Meta-Analysen und systematische Reviews randomisierter kontrollierter Studien sowie große RCTs. Die stärkste Evidenz am Menschen.

Stufe 2 — mit Kontext zitieren

Einzelne RCTs, Beobachtungs- und Kohortenstudien. Nützlich, aber wir benennen Studiendesign und Grenzen.

Stufe 3 — Signal, kein Beweis

Preprints, Tier-/In-vitro-Arbeit und das klinische Studienregister (ClinicalTrials.gov). Damit zeigen wir, was kommt — klar als noch nicht bewiesen gekennzeichnet.
Ein echter Name steht dafür. Jeder Beitrag wird vor Veröffentlichung auf Richtigkeit geprüft und trägt eine Autoren-Zeile. Bei Gesundheitsthemen ist eine Quelle, hinter der niemand steht, schlechter als gar keine.
Keine medizinische Beratung. Sqwod Evidence liefert Coaching-Informationen, keine medizinische Beratung. Alles rund um Erkrankungen, Schwangerschaft oder Medikamente gehört zu einer qualifizierten Fachperson.
Wir korrigieren öffentlich. Evidenz verändert sich. Wenn neue Studien erscheinen, aktualisieren wir den Beitrag und vermerken es im Änderungsprotokoll. Fehler gefunden? Korrekturen →